Portal Test

Posted on Jun 03, 2010 under Strategie | Comments are off

Portal TestPortal war eins der ersten Spiele, das man über der neuen Steam-Plattform herunterladen und spielen konnte. Eine Zeit lang gab es Portal sogar als eine Art Begrüßungsgeschenk der Mac-User umsonst. Grund genug um den kleinen aber feinen Spiel einen Testbericht zu widmen.

Selbst mit einer Story kann Portal dienen, naja wenn auch nicht so ganz. Erinnerungslos wacht man in einem sterilen Raum auf und wird von einer Computerstimme als Testkandidat bei „Aperture Science“ begrüßt. Die nette Stimme begleitet euch dabei von Versuchskammer zu Versuchskammer und gibt dabei komische Kommentare von sich. So viel zur Story, die eigentlich auch keine Story ist.

Das Spielprinzip in Portal ist schnell erklärt. Es gibt ein orangefarbenes Portal und ein blaues Portal. Tritt man durch das blaue Portal, kommt man aus dem orangefarbenen Portal wieder raus. Zur Erzeugung dieser Portale hat man eine „Portal“-Kanone, mit der man erst am Anfang nur blaue Portale (die orange Portale sind da dann fest im Raum verankert) und später aber auch blaue und orangefarbene Portale an Steinwände oder Steinböden „hinschießen“ kann. Was sich im Spielprinzip simple anhört, ist im Spiel mal einfach, mal weniger einfach umzusetzen. So wird das Spiel durch neue Elemente immer komplexer und die Knobelei nimmt an Intensität zu.

Insgesamt gibt es 19 Versuchsräume, die sich alle voneinander unterscheiden, auch wenn die Vorgehensweise sich wiederholt. So muss man Kisten auf Schalter fallen lassen, Energiekugeln umlenken oder sich aus hohen Entfernungen ins Portal schmeißen, damit man aus dem anderen Portal wieder beschleunigt raus kommt und so größere Strecken hinter sich legen kann.

Zwar sehen die Testkammern meist recht komplex aus, nach ein bisschen beobachten und knobeln kommt man dann aber meist schnell auf den Lösungsweg. Auch helfen einem kleine Schildchen, die zeigen was in etwas verlangt ist.

Als einen richtigen Charakter stellt sich der brabelnde Computer raus, der einen komische Dinge an den Kopf wirft. So entschuldigt er sich, dass das Rätsel gar nicht lösbar sei und es Aperture Science sehr Leid für diesen sinnlosen Raum tut. Das andere Mal meint er, der nächste Raum sei nicht Video überwacht, nur um kurz danach trocken zu verkünden, dass dies natürlich ein Spaß war. Aber auch beunruhigende Dinge verkündet die Stimme, in dem sie meint: „Die Androidenhölle existiert wirklich“, oder das man versucht hätte „sie zu töten“. Das der Computer wirklich durchgeknallt ist, erfährt man dann nach dem 19. Level, wenn man auf ihn trifft, der erste und einzige Endgegner in Portal.

Wer mit Portal durch ist, das dauert etwa drei bis vier Stunden, auf den warten sechs fortgeschrittene Rätsel. Leider aber alle in den schon alten, bekannten Testräume. Hier ist der normale Boden nun z.B. aus Säure oder es fehlt die eine oder andere Liftplattform. In sechs weiteren Herausforderungen wird es dann schon spannender, wenn man beispielsweise mit so wenig Portalen oder so wenig Schritte wie Möglich das Level bestehen müsst. Hier sind die grauen Zellen dann endgültig gefragt.

Fazit:
Kurzweiler Spaß der besonderen Sorte für kleines Geld!

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